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Filmnummer Film in Englisch
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P. M. Vogt, A. D. Niederbichler, A. Jokuszies, Hannover Steigbügelplastik

 

P. M. Vogt, A. D. Niederbichler, A. Jokuszies
Steigbügelplastik

In unserem nachfolgenden Filmbeitrag stellen wir Ihnen ein etabliertes Operationsverfahren zur Behandlung der Peroneusparese vor. Die erste Beschreibung einer derartigen Operation geht auf Ober (1933) zurück.
Er verpflanzte die Sehne des M. tibialis posterior um die Innenseite der Tibia herum auf den Fußrücken, um eine aktive Dorsalextension zu erreichen.
Watkins und Kollegen haben 1954 den Eingriff in der Weise modifiziert, daß sie den M. tibialis posterior von dorsal nach ventral durch die Membrana interossea führten und die Sehne direkt auf den Fußrücken fixierten.
Bei der hier gezeigten motorischen Ersatzoperation erfolgt zur Wiederherstellung der aktiven Fußhebung die Muskel- und Sehnentransposition des M. tibialis posterior und M. peroneus longus auf den M. tibialis anterior im Sinne einer Steigbügeltenodese.
Die 15-jährige Patientin erlitt im Alter von 8 Jahren eine traumatische Peroneusläsion. Trotz Neurolyse des N. peroneus communis und Rekonstruktion mittels N. suralis-Transplantat zwei Monate post Trauma kam es bedauerlicherweise nicht zu einer motorischen Re-Innervation. Aufgrund eines deutlich beeinträchtigten Gangbildes ("Steppergang") bei aufgehobener aktiver Fußhebung stellten wir die Indikation zur Steigbügelplastik.
In Vorbereitung zum operativen Eingriff erfolgte zunächst intensive Physiotherapie zum Muskelaufbau der postoperativ partiell als Fußheber dienenden Fußsenkermuskulatur.
Die postoperative Lauf- und Standanalyse zeigt ein sehr gutes funktionelles Ergebnis mit harmonischem Gangbild und Fähigkeit zur aktiven Fußhebung und kraftvollem Zehenspitzenstand.
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M. Chmielnicki, F. E. Löhlein, A. Prokop, Sindelfingen Perkutane dorsale Instrumentation bei instabilen Wirbelfrakturen

 

M. Chmielnicki, F. E. Löhlein, A. Prokop
Perkutane dorsale Instrumentation bei instabilen Wirbelfrakturen

Die dorsale Instrumentation ist heute das Standardverfahren zur Erstversorgung instabiler Wirbelsäulenfrakturen.
Die herkömmlichen internen Fixateure erfordern einen dorsalen Zugang mit Abschiebung der Rückenmuskulatur nach lateral um die Pedikel exakt einzustellen. Die Präparation der Muskulatur führt zu Blutungen, postoperativen Schmerzen und Störung der Funktion der Muskeln.
Mit dem Sextant steht ein neues Fixateursystem zur Verfügung, welches eine perkutane Instrumentierung mit Pedikelschrauben und sichere Längsträgerapplikation über einen Zielbügel ermöglicht. Die OP Technik wird anhand eines Falles demonstriert und die Ergebnisse unserer ersten 50 Patienten, die innerhalb eines halben Jahres operiert wurden, vorgestellt.
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C. Petersen
Die minimalinvasive Korrektur der Trichterbrust

Bis vor wenigen Jahren erfolgte die Korrektur der Trichterbrust weltweit nur mittels offener Verfahren. Mit Einführung der minimalinvasiven Technik durch D. Nuss (minimal invasive repair of pectus excavatum - MIRPE) hat sich diese Situation durchgreifend verändert. Ursprünglich war diese neue OP-Methode, die auf der Elastizität des wachsenden Thorax basiert, nur für Kinder entwickelt worden. In der Kinderchirurgie hat sich die MIRPE in den vergangenen Jahren weitgehend durchgesetzt und prinzipiell gelten für das neue Vorgehen die selben Regeln wie für offenen Verfahren. Im Zeitalter einer modernen Informationsgesellschaft scheint sich die Indikation zur OP nunmehr aber zu verändern. Patienten, die sich aus vielerlei Gründen einer offenen Korrektur der Trichterbrust bisher nicht unterziehen wollten, drängen jetzt zunehmend darauf, mittels der MIRPE operiert zu werden. Erste Langzeitergebnisse sind für alle Altersgruppen bereits untersucht worden und die Resultate sind übereinstimmend positiv.

Das vorliegende Video demonstriert Schritt für Schritt das Vorgehen der MIRPE und die Explantation des Bügels bei derselben Patientin nach 2 Jahren. Obwohl das Prinzip der Operation im Wesentlichen unverändert ist, werden in dem Film zahlreiche Modifikationen und Abweichungen von dem Originalverfahren gezeigt. Außerdem werden in dem Video das Instrumentarium und die Implantate der Firma MedXpert (Heitersheim) verwendet, die zwar auf dem Originalinstrumentariums basieren, die sich von diesem aber durch Verbesserungen und Erweiterungen unterscheiden.

 

 

Autoren:

Prof. Dr. Claus Petersen

Klinik für Kinderchirurgie, Medizinische Hochschule Hannover

 

Dr. Karim Khelif

Department of Pediatric Surgery, Queen Fabiola Children's University Hospital, Brussels, Belgium

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P. Schemmer, Heidelberg Liver Transplantation in Rat

 

P. Schemmer
Liver Transplantation in Rat

Dieser Film richtet sich an Studenten und Ärzte, die in der Experimentellen Chirurgie mit dem Schwerpunkt Transplantation tätig sind.

Es werden zunächst die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Durchführung der experimentellen orthotopen Lebertransplantation aufgezeigt. In Einzelschritten wird der in Spender-, Backtable- und Empfängeroperation gegliederte Eingriff detailliert im Rattenmodell in modifizierter Technik nach W. Gao dargestellt. Neben der mikrochirurgisch durchgeführten Gefäß-Anastomosierung des infradiaphragmalen Anteils der Vena cava inferior in semizirkulär fortlaufender Nahttechnik wird die Cuff- bzw. Splint-Technik zur Anastomosierung von Pfortader und subhepatischer Vena cava inferior bzw. Arterie und Gallengang demonstriert.

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W. Uhl, G. Curti, H. U. Baer, M. W. Büchler, Bern-CH Duodenum Preserving Pancreatic Head Resection

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W. Uhl, G. Curti, H. U. Baer, M. W. Büchler, Bern-CH Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion

 

W. Uhl, G. Curti, H. U. Baer, M. W. Büchler
Duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion

Patienten mit chronischer Pankreatitis entwickeln in 30-40% einen entzündungsbedingten Pankreaskopftumor, der zur Stenose des Ductus choledochus und/oder pancreaticus, Duodenums und der retropankreatischen Gefäße führen kann. In der Vergangenheit wurde bei diesen Fällen eine partielle Duodeno-Pankreatektomie (Whipple) durchgeführt, die das Therapieziel bei dieser benignen Erkrankung überschreitet. Im Video wird die duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion, die von Prof. Dr. H. G. Berger 1972 inauguriert wurde mit seinen Therapieergebnissen bei 298 Patienten dargestellt. Die postoperative Morbidität betrug 28,5% mit einer Klinikletalität von 1%. Im Follow up (im Median 6 Jahre) waren 88% der Patienten dauerhaft völlig schmerzfrei oder hatten nur milde Schmerzschübe. 63% der Patienten konnten ihre Arbeit wieder aufnehmen. Vorteile dieser Operationsmethode gegenüber der Whipple-Operation sind: Entfernung des Krankheitsherdes, d.h. des Schrittmachers der Erkrankung ohne Verlust gesunder Organe, Erhaltung der physiologisch wichtigen Duodenalpassage mit niedriger Neuinzidenz eines Diabetes mellitus (2%), sichere Operationsmethode mit niedriger Morbidität und Letalität und vor allem im Langzeitverlauf hohe Schmerzfreiheitsrate mit beruflicher Rehabilitation bei den oft noch jungen Patienten. Die duodenumerhaltende Pankreaskopfresektion stellt damit bei Patienten mit chronischer Pankreatitis und einem entzündlichen Pankreaskopftumor eine wichtige chirurgische Alternative dar.
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A. Kuthe, R. Flade-Kuthe, Hannover Totalextraperitoneale endoskopische Hernioplastik

 

A. Kuthe, R. Flade-Kuthe
Totalextraperitoneale endoskopische Hernioplastik

Im Video wird in ausführlicher Form die Technik der totalextraperitonialen endoskopischen Hernioplastik gezeigt. Im ersten Teil des Filmes handelt es sich um die Versorgung einer einseitigen Hernie, im zweiten Teil wird das Vorgehen bei beidseitigem Befund dargestellt.

Der Film beginnt mit der hernienseitigen Eröffnung der Rektusscheide und der kameragestützten Dissektion des Extraperitonealraumes mit einem teilwiederverwendbaren Dissektionssystem. Nach Einbringen eines Hassun-Trokares erfolgt das Einbringen des ersten Arbeitstrokares, die Dissektion nach lateral und Einbringen des zweiten Arbeitstrokares und anschließend die Parietalisierung der Samenstranggebilde und Darstellung aller Bruchpforten. Es folgt das Einbringen und Positionieren eines Polypropylen-Netzes und die sichtkontrollierte Entwicklung des Peritonealsackes in das Netz bei Ablassen des Pneumoextraperitoneums sowie Faszien- und Hauptverschluss. Anschießend folgt die Präparation der Gegenseite bei beidseitigem Befund sowie die Netzplazierung beidseitig.

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M. K. Walz, K. Peitgen, E. Dominguez, L. E. Broelsch, Essen Die modernen Tracheostomieverfahren

 

M. K. Walz, K. Peitgen, E. Dominguez, L. E. Broelsch
Die modernen Tracheostomieverfahren

Alternativ zum konventionellen Vorgehen haben in der Intensivmedizin inzwischen moderne Tracheostomiemethoden Einzug genommen. Basierend auf den eigenen Erfahrungen von über 600 Punktionstracheostomien nach Ciaglia (1985) und über 60 translaryngealen Tracheostomien nach Fantoni (1997) werden in dem Video die Technik, Vor- und Nachteile sowie Indikationen und Kontraindikationen dieser Verfahren dargestellt.
Bei der Punktionstracheostomie wird nach perkutaner Punktion der Trachea ein Führungsdraht in die Hauptbronchien vorgeschoben. Dieser dient als Leitschiene für abgestufte Dilatatoren, mit denen der Punktionskanal schrittweise aufgedehnt wird, bis eine Trachealkanüle eingesetzt werden kann. Im Vergleich zur konventionellen Tracheostomie bietet diese Methode Vorteile hinsichtlich der Häufigkeit postoperativer Blutungen, Stomainfektionen und Trachealstenosen. Einschränkungen bestehen aber insbesondere bei Kindern.
Die Tracheostomiemethode nach Fantoni entspricht prinzipiell der Fadendurchzugsmethode der perkutanen endoskopischen Gastrostomie. Nach Punktion der Trachea wird ein Führungsdraht durch den Kehlkopf nach oral vorgeschoben und eine spezielle, konische Trachealkanüle daran fixiert. Diese wird dann translaryngeal von innen nach außen durchgezogen. Vorteil dieser neuen Methode ist die fehlende Kompression der Trachealwand und damit die Vermeidung von Verletzungen der Trachealhinterwand. Deshalb darf diese Methode auch bei Kindern und Jugendlichen angewandt werden. Nachteilig ist die 60 - 90 sec. dauernde Apnoephase während des Durchzugs der Trachealkanüle, was bei Patienten mit schwerster respiratorischer Insuffizienz nicht tolerabel ist. Alternativ kann die Apnoe durch eine Beatmung mit einem dünnlumigen, vor die Trachealbifurkation vorgeschobenen Tubus durchgeführt werden.
Die neuen Methoden zur Tracheostomie sind attraktive aber invasive Verfahren, deren Technik und Methodik vom Anwender subtile Kenntnisse und Übung erfordern.
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