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Author Film in German
Media number Film in English
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M. Chmielnicki, A. Prokop
Versorgung von Unterschenkelfrakturen mit dem winkelstabilen Unterschenkelmarknagel Targon TX

Die Unterschenkelschaftfraktur ist eine Indikation zur operativen Versorgung mittels Marknagelung. Derzeit stehen zahlreiche Marknagel in aufgebohrter und unaufgebohrter Technik zur Verfügung. Diese werden zumeist über Zielbügel eingebracht und erlauben ein statisches und dynamisches System. Der Targon TX- Nagel der Firma Aesculap bietet zugleich mehrere Neuerungen. Dieses Titanimplantat lässt sich gebohrt und unaufgebohrt einbringen, er lässt sich winkelstabil verriegeln und hat zudem noch einen aktiven Kompressionsmechanismus. Das Zielbügelsystem erlaubt eine große Bewegungsfreiheit im Kniegelenk und erleichtert somit die distale Verriegelung und die Durchleuchtung. Bei aufgebohrter Technik ist die Versorgung postoperativ Belastungsstabil und erleichtert damit die Nachbehandlung für den Patienten. Im gezeigten Video wird die Operation anhand eines Fallbeispiels schrittweise erklärt und die einzelnen Schritte werden durch Sequenzen am Kunstknochen weiter illustriert.

Klinikverbund Südwest, Kliniken Sindelfingen, Klinik für Unfall-, Hand-, und Wiederherstellungschirurgie,
Arthur-Gruber-Str. 70, 71065 Sindelfingen

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H. Tigges, B. Reith
Laparoskopische Sleeve Resektion des Magens - ein eigenständiger Eingriff zur Behandlung der Morbiden Adipositas

Die bariatrischen Operationen haben bewiesen, dass sie sehr effektiv hinsichtlich einer erheblichen und dauerhaften Veringerung des Übergewichtes mit Besserung oder Beseitigung bereits aufgetretener Konsekutiverkrankungen sind. Die laparoskopische Sleeve Resektion des Magens etabliert sich zunehmend als eigenständiger bariatrischer Eingriff mit guten kurz- und mittelfristigen Ergebnissen bei kalkulierbarem Operationsrisiko und begrenzter OP-Zeit. Sie bietet auch nach der Operation die Möglichkeit der endoskopischen Kontrollierbarkeit des oberen Gastrointestinaltraktes.
Es wird die spezielle Technik der laparoskopischen Sleeve Resektion des Magens bei einer 32 jährigen Frau mit einem BMI (Body mass index) von 55,6 kg/m² (Gewicht 180 kg/Größe 180 cm) im Video vorgestellt. Die einzelnen Operationsschritte werden beginnend mit der Dissektion des großkurvaturseitigen Magens bis zum His'schen Winkel, der nachfolgenden Resektion eng entlang einer als Platzhalter in den Magen eingebrachten 38 Ch. Magensonde und der Bergung des Resektates chronologisch und übersichtlich dargestellt. Die Operationszeit der im Video vorgestellten laparoskopischen Sleeve Resektion des Magens betrug 95 Minuten. Am 1. postoperativen Tag erfolgte routinemäßig ein Röntgen-Gastrografin Schluck von Ösophagus und Magen zur Passagekontrolle. Der Kostaufbau wurde mit breiig, flüssiger Kost am 2. postoperativen Tag begonnen. Sowohl der intra- als auch der postoperative Verlauf waren komplikationslos. Die Entlassung aus der statinären Behandlung erfolgte am 5. postoperativen Tag beschwerdefrei mit reizlosen Wundverhältnissen.
 

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M. Glanemann
Pankreaslinksresektion mit simultaner Truncus coeliacus-Resektion bei lokal fortgeschrittenem Pankreaskorpuskarzinom

M. Glanemann et al.:
Pankreaslinksresektion mit simultaner Truncus coeliacus-Resektion bei lokal fortgeschrittenem Pankreaskorpuskarzinom

Karzinome im Pankreaskorpus und –schwanzbereich sind zum Zeitpunkt ihrer Diagnose durch fehlende Frühsymptome nur zu einem geringen Anteil operabel. Die Möglichkeit der kurativen Resektion eines Pankreaskorpuskarzinoms gilt weitläufig als eingeschränkt, wenn eine Invasion von umliegenden Gefäßen wie des Truncus coeliacus und seiner Abgänge vorliegt.
Als ein neues interdisziplinäres Konzept zur kurativen Behandlung dieses Tumors wurde die Pankreaslinksresektion einschließlich der Resektion des Truncus coeliacus nach vorheriger radiologischer Embolisation beschrieben. Der Film demonstriert den Fall einer Patientin, die wegen eines Pankreaskorpuskarzinom mit Infiltration des Truncus coeliacus eine Pankreaslinksresektion mit Splenektomie und Resektion des Truncus coeliacus erhalten hat. Um die arterielle Versorgung der Leber zu sichern, erfolgte präoperativ die Embolisation des Truncus coeliacus bzw. der A. hepatica communis, so daß ein Kollateralkreislauf über die pankreatoduodenalen Arkaden zur A. gastroduodenalis und damit in die Leber sichergestellt war. Voraussetzung für die Operation war die Begrenzung des Tumors im Pankreaskorpus/-schwanzbereich ohne Infiltration des Pankreaskopfes sowie der A. mesenterica superior oder der A. hepatica propria.
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M. Chmielnicki, A. Prokop
Vertebral Body Stenting: Ein neues Verfahren in der minimalinvasiven Wirbelsäulenchirurgie bei osteoporotischen Wirbelfrakturen

Sinterungsfrakturen der Wirbel gehören zu den häufigsten Komplikationen der Osteoporose. Die stark schmerzhaften Frakturen entstehen spontan oder durch Bagatelltraumen. Häufig kommt es zu einer Kyphosebildung des frakturierten Wirbelkörpers mit anschließender Veränderung der Statik der Wirbelsäule. Dies führt zur vermehrten Belastung der ventralen Säule und begünstigt die Ausbildung von Anschlußfrakturen. Im thorakalen Bereich kommt es zu einer Einschränkung der Vitalkapazität der Lungen. Die Wiederaufrichtung und Stabilisierung solcher Frakturen kann solche Spätfolgen vermindern oder gar vermeiden. Zusätzlich führt die operative Versorgung zur signifikanten Schmerzreduktion und begünstigt somit den Mobilitätserhalt der häufig alten Patienten bei gleichzeitiger Verminderung der Analgetikatherapie. Die Indikation zur operativen Versorgung besteht bei schmerzhaften osteoporotischen Sinterungsfrakturen der Wirbelsäule mit kernspintomographisch nachgewiesenem Knochenmarködem in der T2-STIR-Sequenz. Das intraoperative Vorgehen ähnelt dem der klassischen Kyphoplastie jedoch wird ein Metallstent in den Wirbelkörper eingebracht, der nach Druckreduktion im Dilatationsballon eine Nachsinterung und damit einen Repositionsverlust vermeidet. Nach Dilatation und Aufrichtung der Fraktur wird ebenfalls mit einem PMMA-Knochenzement der Wirbelkörper augmentiert und damit stabilisiert. Das Video zeigt einen Fall einer 81 jährigen Patientin mit einer frischen osteoprotischen LWK III Fraktur ohne Hinterkantenbeteiligung. Bei der Patientin wurde bereits eine Kyphoplastie bei LWK I zu einem frühren Zeitpunkt durchgeführt. Die Operationsschritte werden durch eine Animation illustriert und verdeutlicht.
In unserer Abteilung wurden in den letzten Monaten mehr als 50 Patienten mit diesem Verfahren behandelt. Einen signifikanten Unterschied bezüglich Reposition und Schmerzreduktion konnten wir im Vergleich zur klassischen Kyphoplastie nicht feststellen.

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R. Scherer, Berlin Analfistel Plug

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M. Chmielnicki, A. Prokop
Ballonkyphoplasty der hohen thorakalen Wirbelsäule mit dem kyphoplasty Express System

Die Kyphoplasty ist ein etabliertes Verfahren bei der Behandlung von osteoporotischen Wirbelfrakturen bis Höhe Th 9/10. Transpedikulär erfolgt die Punktion des Wirbelkörpers, mit einem Ballon wird ein Kavum geschaffen und die gesinterte Kyphose des Wirbels wieder aufgerichtet und Knochenzement eingebracht.
Im oberen thorakalen Bereich sind die Pedikel aber sehr schmal und daher mit dem herkömmlichen System nicht transpedikulär zu punktieren. Mit dem neuen Kyphoplasty Express System steht nun ein Instrumentarium zur Verfügung, welches einen verkleinerten Durchmesser der Applikatoren hat und damit ein transpedikuläres Punktieren des Wirbelkörpers und applizieren des Zementes ermöglicht. Den kleineren Wirbeln angepasste Ballons ermöglichen eine gute Aufrichtung. Anhand eines Fallbeispiels und einer Animation wird die Operationstechnik dargestellt.
Wir haben innerhalb 4 Wochen 10 Patienten mit Frakturen von Th3-Th7 versorgt. Postoperativ bestanden keine neurologischen Ausfälle, die visuelle Analogschmerzskala betrug präoperativ 8 Punkte und konnte postoperativ auf 1 Punkt gesenkt werden.
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M. Chmielnicki, A. Prokop
Versorgung von pertrochantären Femurfrakturen mit dem Targon PF Nagel

Die intramedulläre Stabilisierung von per- und subtrochantären Femurfrakturen ist der der Goldstandard. Die Reposition der Frakturen erfolgt geschlossen durch einen Extensionstisch. Der Targon PF Nagel ist dafür ein neues Nagelsystem. Minimal invasiv lässt sich der Nagel einbringen und verriegeln. Die Operationsschritte werden anhand eines Fallbeispiels und einer Videoanimation dargestellt.
Wir haben in den letzten Monaten 40 Patienten mit dem Targon PF Nagel versorgt. Die durchschnittliche Schnitt-Naht-Zeit betrug 38 Minuten. Die durchschnittliche Krankenhausliegezeit betrug 8 Tage. Postoperativ bestand in allen Fällen eine Belastungsstabilität.
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M. Chmielnicki, A. Prokop
Perkutane Hybridversorgung mit der Vesselplasty nach Anlage eines Fixateur intern

Perkutane Operationsverfahren bringen Vorteile für die Patienten. Das operative Zugangstrauma ist klein und die Blutverluste gering. Muskuläre Strukturen werden geschont was weniger Funktionsstörungen zur Folge hat. Bei der Versorgung von instabilen Wirbelfrakturen wird zunächst notfallmäßig ein Fixateur intern angelegt. Sekundär erfolgt ein ventrales Stabilisierungsverfahren. In unserem Fall waren zwei Wirbel frakturiert, die Anlage des Fixateur erfolgte bereits notfallmäßig. Anhand des Beispiels wird die perkutane Punktion der Pedikel an den Längsträgern des Fixateur vorbei illustriet und die operative Versorgung mit der Vesselplasty dargestellt. Vorteil der Vesselplasty ist die geringe Gefahr des Paravasates. Der Ballon ist semipermeabel und erlaubt einen nur geringen Zementaustritt aus dem Ballon, so dass der Zement in die Spongiosa des Wirbelkörpers eindringen kann. Der Patient konnte am Tag nach der Operation bereits wieder frei funktionell mobilisiert werden.
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